<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-4702637475296277408</id><updated>2011-08-24T06:09:47.054-07:00</updated><title type='text'>Bunker-Elegien</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Bunker-Elegien</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08451600198593200810</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_RhBEyEtZ_X4/S5UL1YIt8GI/AAAAAAAAAAM/OspRI-mHrWA/S220/Kopie+von+PC090307.JPG'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>24</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4702637475296277408.post-1160158275523176433</id><published>2011-05-23T23:53:00.000-07:00</published><updated>2011-05-24T23:09:13.123-07:00</updated><title type='text'>Martin Radinger ist 60</title><content type='html'>Martin Radinger, Filmemacher, Autor, Guitarrero, Journalist, Landwirt &amp;amp; Pferdeflüsterer, ist 60 geworden! Ich wusste zwar, dass er im Mai Geburtstag hat, aber nicht den Tag. So emsig ich auch recherchierte, wann er zur Welt kam ließ sich nicht &amp;amp; nicht eruieren. Gestern hat er mich dann angerufen, mich beim Fernsehen gestört („Grey´s Anatomie“) &amp;amp; mir mitgeteilt, dass ein Geburtstag kein Geburtstag sei, wenn der Commodore ihm nicht gratulieren würde. Also hat er mich daran erinnert &amp;amp; ich habe ihm aufs Warmherzigste gratuliert. Indem ich jetzt sein Geburtsdatum kenne, erachte ich es als meine kulturelle Pflicht, auch das &lt;em&gt;www&lt;/em&gt; davon in Kenntnis zu setzen. Das war ja geradezu fahrlässig schwachbrüstig, dass der komplette Google das nämlich nicht gewusst hat.&lt;br /&gt;Ich habe Martin Radinger über den Schriftsteller Ernst Wünsch kennen gelernt, der mit Radinger seit mehr als 30 Jahren befreundet ist. Wünsch verdankt die vernetzte Welt übrigens dieses schreckliche Kürzel &lt;em&gt;www&lt;/em&gt;. 99,9 % sind zwar der irrigen Meinung, es würde &lt;em&gt;world wide web&lt;/em&gt; bedeuten, es bedeutet jedoch nichts anderes als &lt;em&gt;wahnsinniger wappler wünsch&lt;/em&gt;. Radinger &amp;amp; Wünsch haben zusammen die beiden mittlerweile legendär gewordenen Filme „Beck lebt“ &amp;amp; „Mitgehangen Eingegangen“ produziert. Radinger hatte damals in Wien gewohnt, &amp;amp; zwar in einer WG in der Josefstädter Lederergasse, hatte irgendwas studiert, dauernd für Drehbücher recherchiert &amp;amp; war in einem Döblinger Art-Kino Filmvorführer gewesen. Wünsch, der damals schon in Oberdöbling zu Hause war, hatte dort am Buffet Popcorn und Sportgummi verkauft &amp;amp; die Kinokarten abgerissen . Die beiden hatten viel Zeit miteinander verbracht, unentwegt neue Filmprojekte entworfen &amp;amp; diese Filme quasi gleich inszeniert &amp;amp; gedreht, auch wenn sie keine Kamera dabei gehabt hatten, Filme im Kopf, vom historischen Monumentalschinken bis hin zum feinen, kleinen Kammerspiel. Das Leben – ein Film, das war damals ihr Motto. In meiner Funktion als Wünschs Schatten begleitete ich die beiden ein paar Mal auf ihren cineastischen Trips. Einmal sogar nach Venedig, zweifellos ein Meilenstein meiner Karriere als&lt;em&gt;commodore of the&lt;/em&gt; &lt;em&gt;bunker&lt;/em&gt;. Es ging um Motiv- &amp;amp; Schauplatzsuche für einen Film mit dem Titel „Kamera stiehlt Seele“, wenn ich mich richtig erinnere, &amp;amp; nebenbei auch noch um das Aufwärmen einer kleinen Affäre, die Radinger irgendwann einmal mit der Venezianerin Lucia del N. in seiner Josefstädter WG gehabt hatte. Wenigstens war dadurch unsere Unterkunft in einem schrecklich verwirrend nummerierten Wohnhausblock zwischen Campo Manin &amp;amp; der Riva del Carbon gratis. Da die Gefahr bestand, Radinger würde die ganze Zeit über um die charmant-rassige Lucia herumscharwenzeln &amp;amp; balzen wie ein Auerhahn auf Trip, delegierte Wünsch mich mit der heiklen Aufgabe, Radinger die Dame von Anfang an abspenstig zu machen, &amp;amp; zwar so, dass er möglichst nicht mitbekam, das ich sein Konkurrent war &amp;amp; nicht irgendein daher gelaufener Canal-Grande-Gigolo. Wünsch wollte damit erreichen, dass er mit Radinger, ungestört von erotischen Einflüssen, Schauplätze ihres Filmprojekts checken konnte. Ich tat ihm den Gefallen gerne &amp;amp; hatte so meinen Spaß dabei. Von Wünsch haben ich dann später erfahren, dass Radinger die ganze Zeit über auf Torcello, Mazzorbo &amp;amp; Burano, wo die beiden recherchiert hatten, sehr bedrückt &amp;amp; melancholisch gewesen sein soll, weil er nicht begreifen hatte können, was mit Frau del N. los gewesen war. Dauernd hatte sie ihm vorgegaukelt, sie hätte leider keine Zeit, Uni, Eltern, Freundinnen &amp;amp; so… Vielleicht domani, hatte sie ihn vertröstet, oder gar doppo domani. Naja. Am letzten Tag habe ich schließlich meine Finger von der liebreizenden, aber doch vom Temperament her sehr anspruchsvollen Lucia gelassen, wie das übrigens auch von Wünsch so eingeplant gewesen war. Radinger war also doch noch, wie man so sagt, zum Schuss gekommen. Der Film „Kamera stiehlt Seele“, den Wolfi Bauer damals inszenieren hätte sollen, wurde nie gedreht. Außer in den Köpfen Martin Radingers &amp;amp; Ernst Wünschs. Ob Radinger Lucia del N. jemals wiedergesehen hat, entzieht sich leider meiner Kenntnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne meine innigsten Bunkergrüße an das verdienstvolle Geburtstagskind!&lt;br /&gt;Viva Martino!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ernst Wünsch schließt sich den Grüßen an.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4702637475296277408-1160158275523176433?l=bunker-elegien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/feeds/1160158275523176433/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4702637475296277408&amp;postID=1160158275523176433' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/1160158275523176433'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/1160158275523176433'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/2011/05/martin-radinger-ist-60.html' title='Martin Radinger ist 60'/><author><name>Bunker-Elegien</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08451600198593200810</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_RhBEyEtZ_X4/S5UL1YIt8GI/AAAAAAAAAAM/OspRI-mHrWA/S220/Kopie+von+PC090307.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4702637475296277408.post-410678337959158225</id><published>2010-11-26T03:15:00.000-08:00</published><updated>2010-11-26T03:40:09.912-08:00</updated><title type='text'>Trams...</title><content type='html'>...heißt eine Schiffsanlegestelle am nördlichen Ufer der Aach. Zwischen Trams und Aachbrück, dem früheren Finstern, verkehrte bis in die 1980er-Jahre ein Fährschiff im Tag-und-Nacht-Betrieb. Im Zuge der allmählichen Austrocknung der Aach musste der Fährbetrieb allerdings eingestellt werden. Mittlerweile ist die Aach in diesem Bereich vollständig verlandet und Trams zur trostlosen Einöde verkommen. Der Name lässt sich aus dem lateinischen &lt;em&gt;trans terram &lt;/em&gt;ableiten, was soviel wie &lt;em&gt;jenseits der Welt &lt;/em&gt;bedeutet. Das gegenüberliegende Aachbrück hatte von den alten Römern den bezeichnenden Namen &lt;em&gt;finis terrae&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;also Ende der Welt&lt;/em&gt;, erhalten. Im Lauf der Jahrhunderte war dann &lt;em&gt;aus trans terram&lt;/em&gt; Trams und &lt;em&gt;aus finis terrae&lt;/em&gt; Finstern geworden, bis es in der NS-Zeit in Aachbrück umgetauft worden war, wie es heute noch offiziell heißt. Die von den Nazis bemühte Umbenennung von Trams in Neuland hingegen hatte sich nie durchsetzen können.&lt;br /&gt;Seit dem ersten nachchristlichen Jahrhundert war Finstern als römische Grenzbefestigung gegen die Kelten und Germanen im Norden errichtet worden. Geplant war sogar der Bau einer Brücke von Finstern nach Trams gewesen, der auch tatsächlich begonnen, aber nie vollendet worden war. Die römischen Legionen hatten Lentia und Vindobona dem klimatisch extrem unwirtlichen Finstern schließlich vorgezogen. Im sogenannten III.Reich hatten die Nazis das Brückenprojekt wieder aufgenommen. Mehrere aus dem verlandeten Aachbett ragende Brückenpfeiler auf altrömischen Fundamenten, mit Gesteinsbrocken aus dem KZ Mauthausen aufgebaut, legen heute noch Zeugnis für dieses Scheitern ab.&lt;br /&gt;Insbesondere während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren die Aachauen um Finstern ein gern besuchtes Erholungsgebiet gewesen. Das "Strombad Finstern" hatte sogar international einen guten Ruf genossen. Der Tourismus florierte, der Fährbetrieb war mehr als ausgelastet. Ab 1960 gab es dann einen Konjunktureinbruch. Auch veränderte der Kraftwerksbau in Oberaach, 90 km aachaufwärts, den Flusslauf und beeinträchtigte den Fährbetrieb. Die Touristen blieben aus, die Bevölkerung wanderte ab. Heute ist Aachbrück eine Geisterstadt. Nur der alte Fährmann lebt noch hier, betreibt eine Jausenstation, in die sich kaum jemals ein Gast verirrt, und wartet auf die Sintflut. Das Fährschiff "Fini" steht aufgebockt im Trockendock.&lt;br /&gt;Zu unverhoffter Popularität verhilft Aachbrück gerade der österreichische Schriftsteller Ernst Wünsch, der seit Sommer 2010 an einem Roman mit dem Titel "Finstern" schreibt, den er Mitte 2011 zu veröffentlichen gedenkt.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Der commodore.of.the.&lt;/em&gt;bunker blickt ihm dabei kritisch über die Schultern. Manchmal tätschelt er sie ihm auch aufmunternd.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4702637475296277408-410678337959158225?l=bunker-elegien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/feeds/410678337959158225/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4702637475296277408&amp;postID=410678337959158225' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/410678337959158225'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/410678337959158225'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/2010/11/trams.html' title='Trams...'/><author><name>Bunker-Elegien</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08451600198593200810</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_RhBEyEtZ_X4/S5UL1YIt8GI/AAAAAAAAAAM/OspRI-mHrWA/S220/Kopie+von+PC090307.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4702637475296277408.post-872229974828673505</id><published>2010-10-05T00:06:00.000-07:00</published><updated>2010-10-05T01:53:50.112-07:00</updated><title type='text'>Hommage an Heinrich von Kleist</title><content type='html'>Ich bin der Krug,&lt;br /&gt;der solange zum Brunnen geht,&lt;br /&gt;bis er bricht.&lt;br /&gt;Oder bin ich der Brunnen,&lt;br /&gt;der bricht?&lt;br /&gt;Heute noch,&lt;br /&gt;morgen oder übermorgen.&lt;br /&gt;Und dann nützt auch&lt;br /&gt;ein noch so langer Schuhlöffel&lt;br /&gt;nichts mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;© commodore of the bunker&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;Gedicht vom 5. Oktober 2010, eine klassische Bunkerelegie, findet der Commodore&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4702637475296277408-872229974828673505?l=bunker-elegien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/feeds/872229974828673505/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4702637475296277408&amp;postID=872229974828673505' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/872229974828673505'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/872229974828673505'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/2010/10/hommage-heinrich-von-kleist.html' title='Hommage an Heinrich von Kleist'/><author><name>Bunker-Elegien</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08451600198593200810</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_RhBEyEtZ_X4/S5UL1YIt8GI/AAAAAAAAAAM/OspRI-mHrWA/S220/Kopie+von+PC090307.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4702637475296277408.post-772587990979420116</id><published>2010-04-20T01:38:00.000-07:00</published><updated>2010-04-20T22:05:35.450-07:00</updated><title type='text'>Ernst Wünsch, das Plusquamperfekt &amp; das Futurum exactum</title><content type='html'>Ernst Wünsch schreibt einen neuen Roman. Er wird „Finstern“ heißen, eine Verballhornung von „finis terrae“, Ende der Welt, ein Ort, von dem seit Menschengedenken eine Fähre ans andere Ufer übergesetzt hat. Der Fluss heißt „Aach“. Man ist versucht, diesen Namen von „Acheron“ abzuleiten, einen der antiken Unterweltflüsse. Das andere Ufer, das Jenseits, möglicherweise das Totenreich, der Orkus. Der Fährmann heißt allerdings nicht Hades, sondern Adrian Schall, &amp;amp; hat einen Hund, der Skipper heißt &amp;amp; nicht Zerberos. Dieser Schall ist aber nicht die Hauptperson dieses Romans. Die heißt nämlich Leo Kmetko &amp;amp; ist das Alter Ego des Autors. Handelt es sich bei „Finstern“ demnach um einen sogenannten autobiografischen Roman? Diese Frage stellte ich Ernst Wünsch höchst persönlich, als ich ihn mit meinem Hund beim Gassigehen mit seinem Hund begleitete. Mein Hund hört weder auf die Namen Zerberos, Skipper oder Castor, sondern schlicht &amp;amp; einfach auf Snoopy. Bzw. hört er auf den auch nur, wenn er Lust dazu hat. Wünschs Hund hingegen heißt weder Zerberos, Skipper noch Snoopy, sondern Castor &amp;amp; ist im Großen &amp;amp; Ganzen ebenso unfolgsam wie mein Snoopy. Sie sind eben beide Terriers. „Autobiografischer Roman?! Quatsch, Commodore!“, brummte Wünsch, während wir uns durch den Schlamm des Hungerbergweingartens hangaufwärts quälten &amp;amp; unsere beiden Terrier um die Wette an die Rebstöcke pinkelten, dass es eine wahre Freude war. „Ich erfinde einfach eine Figur, die in der ebenfalls von mir erfundenen Handlung eine Rolle spielt. Da sowohl Handlung als auch Protagonist möglichst authentisch wirken sollen, ist es von Vorteil, soziales Umfeld, charakterliche, physische &amp;amp; psychische Merkmale von Menschen, die man einigermaßen gut zu kennen glaubt, in diese Kreatur hineinzuverwursten. Da man sich selbst am besten kennt, ist man naturgemäß selbst immer erkennbar in dieser Person, was aber nicht heißt, dass man mit ihr identisch ist. Sie sind übrigens ebenfalls Bestandteils dieses Bräts, werter Commodore“, sagte Wünsch &amp;amp; lüpfte den Maschendrahtzaun, der am Hungerbergkamm den frei zugänglichen Weingarten von einem Grinzinger Privatgrundstück trennt, in dem sich ein Schwimmbiotop mit Wildenten, Schilf &amp;amp; Seerosen befindet. Castor &amp;amp; Snoopy schlüpften durch diese Öffnung, sprangen in den Teich &amp;amp; vertrieben die Enten. „Brät?!“, fragte ich verwirrt. „Von althochdeutsch brāto“, antwortete Wünsch oberlehrerhaft. „Was soviel wie schieres Fleisch &amp;amp; Weichteile bedeutet. Woraus zum Beispiel Leberkäs gemacht wird. Ein Mett halt.“&lt;br /&gt;Nachdem die Hunde klatschnass wieder unter dem Zaun zurück in den Weingarten gekommen waren, wagte ich eine weitere, wie mir schien, literaturwissenschaftlich relevante Frage.&lt;br /&gt;„Wenn wir schon dabei sind - wird die Geschichte in einer Wurscht erzählt oder gibt es eine Rahmenhandlung &amp;amp; die für Sie so signifikanten Abschweifungen in Episoden &amp;amp; Fußnoten?“&lt;br /&gt;Wünsch blickte mich verständnislos an, bückte sich &amp;amp; streichelte mitleidig meinen Snoopy. „Fragt der eigentlich immer so beschränkt, Du armes Tier!“&lt;br /&gt;Ich konnte Castor, der sich eifersüchtig auf Snoopy stürzen wollte, gerade noch am Halsband zurückhalten. Wünsch richtete sich wieder auf, blickte seufzend über die zu unseren Füßen liegende Döblinger Vorstadtsilhouette &amp;amp; dozierte:&lt;br /&gt;„Finstern wird in drei Auszeiten erzählt. In jeder Auszeit erinnert sich mein Held Leo Kmetko an die Lebensabschnitte, die jeweils so eine Auszeit erforderlich gemacht haben. Man kann sagen, es gibt eigentlich nur mehr Plusquamperfekt &amp;amp; Futurum exactum“, sagte er &amp;amp; betrachtete mich kritisch. „Vorvergangenheit &amp;amp; Vorzukunft, ich weiß, ich weiß“, beeilte ich mich, ihm mein vollstes Verständnis kundzutun. „Die Gegenwart ernährt sich von der Zukunft &amp;amp; scheidet die Mitvergangenheit aus. Die ist zugleich die Erzählzeit. Ein reines Ausscheidungsprodukt sozusagen. In der Gegenwart zu erzählen wäre unliterarisch. Oder halten Sie Gebrauchs- &amp;amp; Regieanweisungen für Literatur, Commodore?“&lt;br /&gt;Ich sagte sicherheitshalber gar nichts mehr &amp;amp; auch Wünsch schwieg den ganzen Heimweg über in Gedanken versunken. Ich nehme an, auch er versuchte zu verstehen, was er mir am Hungerberg alles &lt;em&gt;verbraten&lt;/em&gt; hatte.&lt;br /&gt;Zum Abschied fragte ich ihn rein rethorisch: "In den großen Romanen der Literaturgeschichte kommen auch immer Frauen vor..."&lt;br /&gt;"Auch in &lt;em&gt;Moby Dick&lt;/em&gt;?", unterbrach mich Wünsch.&lt;br /&gt;"Wie ist das in &lt;em&gt;Finstern? &lt;/em&gt;Was spielen die Frauen da für eine Rolle? Und wie heißen sie?", ließ ich mich nicht weiter irritieren.&lt;br /&gt;"Eine von ihnen ist Kapitänin &amp;amp; heißt Klara Fall."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wien-Oberdöbling, am 20. April 2010, an dem übrigens Hildegund &amp;amp; Odetta ihren Namenstag haben&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4702637475296277408-772587990979420116?l=bunker-elegien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/feeds/772587990979420116/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4702637475296277408&amp;postID=772587990979420116' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/772587990979420116'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/772587990979420116'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/2010/04/plusquamperfekt-futurum-exactum.html' title='Ernst Wünsch, das Plusquamperfekt &amp; das Futurum exactum'/><author><name>Bunker-Elegien</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08451600198593200810</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_RhBEyEtZ_X4/S5UL1YIt8GI/AAAAAAAAAAM/OspRI-mHrWA/S220/Kopie+von+PC090307.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4702637475296277408.post-6177130256654517838</id><published>2010-01-31T22:56:00.000-08:00</published><updated>2010-01-31T23:01:55.621-08:00</updated><title type='text'>Alte Schmiede Sprizz Bitter</title><content type='html'>Am Dienstag, 2. Februar, hat nicht nur Bodo Namenstag &amp;amp; sollte der Christbaum endlich entsorgt worden sein, sondern wird auch in der Alten Schmiede zu Wien aus "Sprizz Bitter" vorgelesen &amp;amp; zwar ab 19 Uhr. Aber nicht nur...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4702637475296277408-6177130256654517838?l=bunker-elegien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/feeds/6177130256654517838/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4702637475296277408&amp;postID=6177130256654517838' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/6177130256654517838'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/6177130256654517838'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/2010/01/alte-schmiede-sprizz-bitter.html' title='Alte Schmiede Sprizz Bitter'/><author><name>Bunker-Elegien</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08451600198593200810</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_RhBEyEtZ_X4/S5UL1YIt8GI/AAAAAAAAAAM/OspRI-mHrWA/S220/Kopie+von+PC090307.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4702637475296277408.post-5245178756986227152</id><published>2009-09-17T00:48:00.000-07:00</published><updated>2009-09-17T00:59:38.890-07:00</updated><title type='text'>Sprizz Bitter kann man nicht nur trinken, ...</title><content type='html'>... sondern auch daraus lesen. Und zwar am Montag, 5.10.09, dem Tag des hl. Attila, beim Heurigen "Christian´s Haus Wagner" in der Paradisgasse 24 im 19. Bezirk. Es lesen die Diva Gabriela Hütter &amp;amp; der Autor, die musikalische Gestaltung der Soiree obliegt Herrn Iannis Raptis. Angeblich gibt es Sprizz Bitter gratis, solang der Vorrat reicht. Keine Ahnung, ob damit das Buch gemeint ist oder das Getränk. Egal, Commodore geht jedenfalls hin. Ab 17 Uhr 30 ist das Haus Wagner geöffnet (die haben dort ein hervorragendes Buffet &amp;amp; einen gediegenen Tropfen, weiß der Commodore, zudem kann Herr Christian meisterlich dachdecken). Das wär´s für heute, Tag des hl. Lambert. Commodore wendet sich wieder seinem Tagwerk zu (er ist übrigens kein Dachdecker).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4702637475296277408-5245178756986227152?l=bunker-elegien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/feeds/5245178756986227152/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4702637475296277408&amp;postID=5245178756986227152' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/5245178756986227152'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/5245178756986227152'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/2009/09/sprizz-bitter-kann-man-nicht-nur.html' title='Sprizz Bitter kann man nicht nur trinken, ...'/><author><name>Bunker-Elegien</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08451600198593200810</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_RhBEyEtZ_X4/S5UL1YIt8GI/AAAAAAAAAAM/OspRI-mHrWA/S220/Kopie+von+PC090307.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4702637475296277408.post-6025000823775485836</id><published>2009-07-21T23:51:00.000-07:00</published><updated>2009-07-21T23:52:35.999-07:00</updated><title type='text'>Aus Commodores Motorsportgedichten</title><content type='html'>Als er zuletzt gesehen ward,&lt;br /&gt;trug Bruder Lizard&lt;br /&gt;einen Bard,&lt;br /&gt;inhalierte eine Smard&lt;br /&gt;&amp;amp; fühlte sich im Go-Kard&lt;br /&gt;von aller Welt genarrd.&lt;br /&gt;Der Schalensitz war allzu hard.&lt;br /&gt;Als letzter kam er weg vom Stard.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4702637475296277408-6025000823775485836?l=bunker-elegien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/feeds/6025000823775485836/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4702637475296277408&amp;postID=6025000823775485836' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/6025000823775485836'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/6025000823775485836'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/2009/07/aus-commodores-motorsportgedichten.html' title='Aus Commodores Motorsportgedichten'/><author><name>Bunker-Elegien</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08451600198593200810</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_RhBEyEtZ_X4/S5UL1YIt8GI/AAAAAAAAAAM/OspRI-mHrWA/S220/Kopie+von+PC090307.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4702637475296277408.post-3620791744724824856</id><published>2009-05-04T00:54:00.000-07:00</published><updated>2009-05-04T00:57:35.365-07:00</updated><title type='text'>SPRIZZ BITTER</title><content type='html'>Erzählung von Ernst Wünsch&lt;br /&gt;Erscheint voraussichtlich Sommer 2009 im Verlag Sisyphos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;EXPOSE&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Smut ist ein arbeitsloser Mittfünfziger, der einen Job sucht.&lt;br /&gt;Kaum verlor er seine Stelle als Teilzeit-Bürokraft, verließ ihn auch noch seine Frau. Mit seiner halbwüchsigen Tochter pflegt er sporadischen Kontakt.&lt;br /&gt;Er ist Hobbylyriker und kann halbwegs gut kochen.&lt;br /&gt;Der 93jährige Korg war in den 1960ern als Aktionist und Theatererneuerer aktiv, lebt mit seinem Terrier Castor in der Casa Rosa, einem ehemaligen Fiakerhof in der Wiener Vorstadt. Da er etwas gebrechlich ist, sucht er Unterstützung im Haushalt und einen Hundebetreuer. Sein Jobangebot, auf das schwarze Brett eines Supermarkts affichiert, lautet: „Heizer gesucht“.&lt;br /&gt;Beide sind, unabhängig voneinander, gesellschaftliche Randerscheinungen, fallen gelassene, überflüssig gewordene Verlierertypen, für die sich niemand interessiert, die keiner braucht. Smut, weil er es zu nichts gebracht hat in seinem Leben und als „50 plus“ am Arbeitsmarkt keine Chance hat, und der verkannte Künstler Korg, weil er als unbequemer Avantgardist seinerzeit zwar für Skandale gesorgt hat, aber alles andere als ein Verkaufsschlager gewesen war.&lt;br /&gt;Während Smut unter seinem Außenseitertum leidet, erachtet Korg diese Ausgrenzung als Privileg. Er hat immer nur Kunst gegen das gerade aktuelle Gesellschaftssystem gemacht und findet es pervers, von denen gelobt und hofiert zu werden, die er verachtet, darunter namhafte Kunstexperten und Kulturmanager. Von der Öffentlichkeit quasi geächtet, lebt Korg sein isoliertes Leben, unbeirrt von der permanenten Ausgrenzung und der öffentlichen Ablehnung irgendwie zum Trotz, sucht aber schlussendlich jemanden, dem er sich mitteilen kann, einen Zuhörer gegen Bezahlung sozusagen, der seine philosophischen Tiraden auch noch protokolliert und seinen Beitrag zur Theatererneuerung für die Nachwelt konserviert. Warum nicht einen „Heizer“?&lt;br /&gt;Smut, der sich vor Hunden eher fürchtet, bekommt den Job, weil ihn Castor sofort in sein Terrierherz schließt, und weil er die Zubereitung von Korgs Lieblingsgetränk „Sprizz bitter“ beherrscht.&lt;br /&gt;Von November bis Jänner profiliert sich Smut als Haushaltsmanager, Hundesitter und Privatsekretär, protokolliert nicht nur, was Korg ihm erzählt, sondern lässt sich auch faszinieren von dieser beinahe 100jährigen Lebensgeschichte. Korg ist ein gewitzter Erzähler und überrascht auch mit philosophischen Exkursen. Der Sprizz bitter fließt dabei in Strömen.&lt;br /&gt;Meilensteine der Korg-Vita sind einerseits sein Überleben der NS-Zeit als U-Boot in den Bergen zwischen Bad Ischl und dem Attersee, andererseits sein „k &amp;amp; w – actionistisches Kasperltheater“, das er gemeinsam mit seinem angeblichen Mentor O. U.  Wysznarsz (der in dieser Erzählung eine ebenso tragende wie geheimnisvolle Rolle spielt) in den 1960ern auf die Beine gestellt hatte. Insbesondere das Stück „Verdauungstrilogie“, den Magen eines sterbenden Alkoholikers darstellend, soll seinerzeit für Negativschlagzeilen und polizeiliche Interventionen gesorgt haben.&lt;br /&gt;In „Sprizz bitter“ kommen aber auch Liebe und Sex nicht zu kurz. Korg unterhält ein erotisches Verhältnis zu einer in die Jahre gekommenen „Exkellertheaterdiva“, die ihn als Theaterguru verehrt, regelmäßig die Fenster der Casa Rosa putzt und sich dem „Altmeister“ im Bedarfsfall hingibt. Smut lernt im Zuge seiner Dogsittings die Theaterwissenschaftsstudentin My kennen, die ebenfalls einen Hund betreut, der nicht ihr gehört, und verliebt sich in sie, während sie eher an Korg interessiert ist. Das Thema ihrer Abschlussarbeit lautet „experimentelles Theater der 1960er- und 70er-Jahre in Österreich“. Zudem verliebt sie sich in Korgs Muse Zoe, die „Exkellertheaterdiva“. Die beiden gründen sogar eine WG in Smuts Wohnung, nachdem dieser zu Korg und Castor in den Fiakerhof übersiedelt ist.&lt;br /&gt;Das „Theater im Achterloch“, Zoes letzter Auftrittsort als Actrice, lädt Korg zu einem Remake der „Verdauungstrilogie“ unter dem Motto „verworfene Avantgarde“ ein. Zu viert wird die „actionistische Kasperltheaterbühne“ wieder auf Vordermann gebracht, organisiert und geprobt. Die Einladung entpuppt sich jedoch als Flop. Der Manager des „Achterlochs“ hat sich mit sämtlichen Fördergeldern bald aus dem Staub gemacht. Aber Korg lässt nicht locker. Das Event findet stattdessen in der Casa Rosa statt und wird nicht nur regional ein großer Erfolg. Auch internationale Kulturzentren bekunden ihr Interesse an dieser Art Aktionismus-Nostalgie. Korg wird geehrt, erhält Subventionen, sieht sich am Ziel seines Lebens und will endlich sterben. Sein Tod – ein künstlerisches Ereignis, das er im Rahmen einer überaus stimmungsvollen Weihnachtsfeier pathetisch ankündigt. Leider misslingt das Vorhaben und muss zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt werden. Ebenfalls erfolglos. Der Anzahl der korgschen Versuche, aus dem Leben zu scheiden, sind in dieser Geschichte keine Grenzen gesetzt.&lt;br /&gt;Tatsache ist, dass My ihre Abschlussarbeit über Korg und dessen „actionistisches Kasperltheater“ vollendet, Smut von Korg adoptiert wird und die Casa Rosa in ein internationales Zentrum zur Pflege des „Aktionismus im 20. Jahrhundert“ umgewidmet und finanziell unterstützt wird. Smut verwaltet die nunmehrige Stiftung, in die neben dem Terrier Castor natürlich auch Zoe und My eingebunden sind. Von Korg, der Jahr für Jahr spektakuläre Sterbeversuche ankündigt (ohne sie zu Ende zu bringen) und von Smut weiterhin mit seinem geliebten Sprizz bitter versorgt wird, wenn ihm danach ist, ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;Die „Verdauungstrilogie“ wird fortan alljährlich kurz vor Weihnachten im Fiakerhof der Casa Rosa zur Aufführung gebracht, ganz ähnlich dem Salzburger „Jedermann“ zur Festspielzeit.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sowas gefällt dem Commodore!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4702637475296277408-3620791744724824856?l=bunker-elegien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/feeds/3620791744724824856/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4702637475296277408&amp;postID=3620791744724824856' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/3620791744724824856'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/3620791744724824856'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/2009/05/sprizz-bitter.html' title='SPRIZZ BITTER'/><author><name>Bunker-Elegien</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08451600198593200810</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_RhBEyEtZ_X4/S5UL1YIt8GI/AAAAAAAAAAM/OspRI-mHrWA/S220/Kopie+von+PC090307.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4702637475296277408.post-288790174610918276</id><published>2008-06-04T01:05:00.000-07:00</published><updated>2008-06-04T02:05:55.361-07:00</updated><title type='text'>wind of change</title><content type='html'>Sonntag, 8. Juni, Multikultievent am Piaristenplatzl in der Josefstadt, ab 16 Uhr, Literatur, Musik , Kulinarik, Schabbesclub, Gabriela Hütterova, Tschuschenkapelle, Ernst Wünsch, Hang (ein seltener Klang!) &amp;amp; Reggae. Motto: siehe Titel. Übersetzt in etwa: Wind des Wandels. Oder Wechselfurz. Das EM-Match ist sowieso erst abends. Commodore geht hin. Vielleicht sieht man sich ja.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4702637475296277408-288790174610918276?l=bunker-elegien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/feeds/288790174610918276/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4702637475296277408&amp;postID=288790174610918276' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/288790174610918276'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/288790174610918276'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/2008/06/wind-of-change.html' title='wind of change'/><author><name>Bunker-Elegien</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08451600198593200810</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_RhBEyEtZ_X4/S5UL1YIt8GI/AAAAAAAAAAM/OspRI-mHrWA/S220/Kopie+von+PC090307.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4702637475296277408.post-8400579575851462834</id><published>2008-03-11T01:22:00.000-07:00</published><updated>2008-03-11T01:28:50.341-07:00</updated><title type='text'>Commodore an Reichsmark</title><content type='html'>Habe mich eingehend mit dem Nenngerät "Praktikant" auseinandergesetzt. In der männlichen Form erkennen wir in der Endsilbe einen namhaften Philosofen (Philos-Ofen!?), der aber auch am Ende von "Trafikant" steht. Wenden wir uns der weiblichen Form zu, also der "Praktikantin". Da ich nicht annehme, dass Herrn Kants Mutti oder seine Frau oder seine Schwester oder seine Tochter "Kantin" genannt wurde, ist es erforderlich, eine erneute Rechtschreibreform zu initiieren.  Wir schreiben demnach nicht mehr "die Praktikantin", sondern "die Praktikantine", was entschieden mehr kulinarischen Touch hat. Das heißt aber nicht, dass aus "der Praktikant" automatisch "der Praktikantineur" werden muss. Obwohl es bei "Trafikant" noch mehrere Variationen gibt (z.B. &lt;em&gt;traffic-ant&lt;/em&gt;, also &lt;em&gt;Verkehrsameise&lt;/em&gt;), beendet der Commodore fürs erste seine Praktikantinen-Visite (nicht zu verwechseln mit &lt;em&gt;Praktikantinnen-Visite!&lt;/em&gt;) &amp;amp; grüßt die kleine Welt, die sein Breitensee umgibt. Insbesondere Kärnten gilt dieser Blog. Gesundheit dem Herrn &lt;em&gt;Reichsmark&lt;/em&gt;!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4702637475296277408-8400579575851462834?l=bunker-elegien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/feeds/8400579575851462834/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4702637475296277408&amp;postID=8400579575851462834' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/8400579575851462834'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/8400579575851462834'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/2008/03/commodore-reichsmark.html' title='Commodore an Reichsmark'/><author><name>Bunker-Elegien</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08451600198593200810</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_RhBEyEtZ_X4/S5UL1YIt8GI/AAAAAAAAAAM/OspRI-mHrWA/S220/Kopie+von+PC090307.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4702637475296277408.post-5844233287436918850</id><published>2007-12-05T23:24:00.000-08:00</published><updated>2007-12-05T23:28:36.665-08:00</updated><title type='text'>Nirgendwohin</title><content type='html'>Commodore beginnt diesen Tag mit einem bombastischen Nikolausgedicht:&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;em&gt;Noch ehe&lt;br /&gt;die vier apokalyptischen Reiter&lt;br /&gt;auf ihren schnaubenden Rossen&lt;br /&gt;unter dem Getöse kicksender Fanfaren&lt;br /&gt;im gestreckten Galopp in die Sägespäne&lt;br /&gt;dieser Jahrmarktsmanege sprengen,&lt;br /&gt;will ich gegangen sein.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Weder hinter den zerschlissenen Vorhang,&lt;br /&gt;der sich teilen wird,&lt;br /&gt;sobald ein Trommelwirbel Schweigen gebietet,&lt;br /&gt;noch anderswohin.&lt;br /&gt;Ich will nirgendwohin&lt;br /&gt;gegangen sein.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4702637475296277408-5844233287436918850?l=bunker-elegien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/feeds/5844233287436918850/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4702637475296277408&amp;postID=5844233287436918850' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/5844233287436918850'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/5844233287436918850'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/2007/12/nirgendwohin.html' title='Nirgendwohin'/><author><name>Bunker-Elegien</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08451600198593200810</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_RhBEyEtZ_X4/S5UL1YIt8GI/AAAAAAAAAAM/OspRI-mHrWA/S220/Kopie+von+PC090307.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4702637475296277408.post-1207959532920556885</id><published>2007-11-14T01:42:00.000-08:00</published><updated>2007-11-14T02:13:55.892-08:00</updated><title type='text'>Alberich</title><content type='html'>Alberich hat heute Namenstag, ist aber meines Wissens kein Heiliger, sondern ein Zwergenkönig. Also unter den Zwergen ein ganz Großer. Überaus passende Überleitung zu einer Episode, die sich gestern ereignet hat, mit Beaverdog Snoopy als Protagonist, um nicht zu sagen, Held. Ein- bis zweimal die Woche nimmt Snoopy, dieser 12 kg schwere, kniehohe Bunkerterrier, an einem Gruppenausflug in den Wienerwald zusammen mit 15 bis maximal 20 anderen Hunden teil. Innerhalb dieses Rudels werden die Sozialkontakte gepflegt. Die Teilnehmer kennen einander schon seit geraumer Zeit. Eine lose Rangordnung hat sich dabei natürlich auch ergeben. Rasse, Größe, Geschlecht &amp;amp; Alter spielen in diesem Rudel eine eher untergeordnete Rolle. Snoopys Funktion ist in etwa die eines Unterscharführers, weil er sich für eine spezielle Gruppierung innerhalb des Rudels verantwortlich fühlt. Und es trug sich zu, dass während des abschließenden Spielens auf einer weitläufigen Wiese im Neuwaldegger Schwarzenbergpark eine schwarzweiße Dogge im besten Pubertätsalter, die NICHT zum Rudel gehörte, eine böse Attacke gegen einen älteren Retrieverrüden ritt, ihn mit den geifernden Fängen am Nacken packte &amp;amp; beutelte &amp;amp; schüttelte wie Snoopy zuhause immer seine quietschenden Gummitiere. Snoopy nahm den Vorgang mit Besorgnis wahr, schaltete blitzschnell, bedrohte den fremden Doggenrüden mit extemporiertem Knurren &amp;amp; griff ihn, als das nichts nützte, an, sprang seitlich an ihm hoch &amp;amp; biß ihm links &amp;amp; rechts mit zu Gebote stehender Brutalität dermaßen in die Lefzen, das der Angreifer die Flucht ergriff. Des Commodores Herz ist natürlich mit Stolz erfüllt &amp;amp; der tapfere Terrier machte in der Rudelrangordnung sicher einen Karrieresprung nach oben. Dies war Commodores Alberich-Blog zu gegebenem Anlaß.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4702637475296277408-1207959532920556885?l=bunker-elegien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/feeds/1207959532920556885/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4702637475296277408&amp;postID=1207959532920556885' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/1207959532920556885'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/1207959532920556885'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/2007/11/alberich.html' title='Alberich'/><author><name>Bunker-Elegien</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08451600198593200810</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_RhBEyEtZ_X4/S5UL1YIt8GI/AAAAAAAAAAM/OspRI-mHrWA/S220/Kopie+von+PC090307.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4702637475296277408.post-6329885645594005281</id><published>2007-10-16T01:22:00.000-07:00</published><updated>2007-10-16T01:47:47.009-07:00</updated><title type='text'>Santiago</title><content type='html'>Genauer gesagt Santiago 13, wahrscheinlich weil dieses Lokal mit dem Bus 13A erreichbar ist. Dann hätte es aber ebenso Santiago 5 heißen können. Diese Schneckentram kurvt ebenfalls dort herum. Wären 13er &amp;amp; 5er S-Bahnen, würde Chris Lohner aus dem Lautsprecher hauchen: "Nächster Halt Kochgasse" &amp;amp;, weil Wien ja eine internationale Metropole ist: "Next stop Cooklane". In dieser Gasse auf Nummer 21 (obwohl weit &amp;amp; breit kein 21er verkehrt) ist das Santiago 13, wo letzten Samstag die szenische Lesung des Hütter-Wünsch-Hörspiels IMMER WENIGER stattgefunden hat. Mit ziemlichem Erfolg. Denn am Samstag, 27.10., geben Hütter-Wünsch dortselbst ihr nächstes Gastspiel. Lesung des SCHABBESCLUBS. Beginn 20 Uhr (wobei 21 Uhr eher einen Bezug zur Hausnummer hätte. Andererseits: um 13 Uhr hätten wir kaum mehr Publikum als um 5). Der Roman wird dort in einer bibliophilen Ausgabe der Privatedition Schreibstudio auch käuflich erwerbar sein. Im Übrigen ist das Santiago 13 ein sehr gemütliches Beisel mit bunt gemischter Klientel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies war Commodores erster Blog seit über 3 Monden. Damals freute er sich gerade über die Fertigstellung von IMMER WENIGER. Jetzt freut er sich auf die neue Lesung mit La Hütterova. Das ist ein beachtlicher Durchschnitt. Commodore freut sich demnach rund 4x im Jahr. Der Rest ist ein kreativer Dämmerzustand mit vereinzelten depressiven Highlights, z.B. wenn er an seinem aktuellen Romantext herumbastelt, den Haushalt führt &amp;amp; mit Beaverdog durch den Wienerwald streift.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Falls es Bloggi interessiert: heute ist Hl.Hedwig (auf Spanisch "Edovijis"), das sollte der Korrektheit halber festgehalten werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4702637475296277408-6329885645594005281?l=bunker-elegien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/feeds/6329885645594005281/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4702637475296277408&amp;postID=6329885645594005281' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/6329885645594005281'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/6329885645594005281'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/2007/10/santiago.html' title='Santiago'/><author><name>Bunker-Elegien</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08451600198593200810</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_RhBEyEtZ_X4/S5UL1YIt8GI/AAAAAAAAAAM/OspRI-mHrWA/S220/Kopie+von+PC090307.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4702637475296277408.post-2619817649750823798</id><published>2007-06-06T01:59:00.000-07:00</published><updated>2007-06-06T02:37:28.799-07:00</updated><title type='text'>Immer Weniger</title><content type='html'>... oder &lt;em&gt;Vorläufiger Stillstand einer rasanten Talfahrt&lt;/em&gt;. So heißt das Hörspiel, das Commodore fertig geschrieben hat, &amp; zwar zusammen mit Gabriela Hütterova, deren Ressourcen er ausbeuten, deren Schicksal er ausweiden &amp;amp; deren Idiom er verwenden durfte. Sobald das Manus bei der Zupf-Edith (die natürlich nicht Zupf heißt, sondern U.G.; nur zupft sie einem ständig irgendwelche Fussel vom Pullover, wenn man ihr leibhaftig gegenüber sitzt, oder die feinen Härchen, die Mr.Snoop gern an mir abstreift, wenn er Streicheleinheiten einlöst) eingelangt sein wird &lt;em&gt;(fut.ex.!), &lt;/em&gt;gehz wieder dahin mit romantischen Hundezonenblox &amp; Naturtiraden wie etwa jener über die am Boden vermodernden Akazienblüten bei den Mistkübeln in der Flotowgasse &lt;em&gt;(gespr.: Flotohgasse; &lt;/em&gt;man sagt ja auch nicht &lt;em&gt;Klaus Jürgen Wussoff, &lt;/em&gt;sondern &lt;em&gt;Wussoh; &lt;/em&gt;sozusagen:&lt;em&gt; w=h. &lt;/em&gt;Wenn jetzt einer beispielsweise &lt;em&gt;Wünsch &lt;/em&gt;heißen täte, könnte man ihn durchaus &lt;em&gt;Hünscw &lt;/em&gt;nennen&lt;em&gt;), eine &lt;/em&gt;sich dematerialisierende Blütenpracht, die, wenn es geregnet hat, aussieht wie gekotztes Risotto, dabei aber immer noch seifig riecht. Dann muss natürlich auch noch &lt;em&gt;der Sprizz bitter  &lt;/em&gt;fertig gemixt werden. Commodore darf sich also literarisch nicht in Etüden verausgaben, sondern muss mit seiner Power &lt;em&gt;(Poher???) &lt;/em&gt;haushalten. Eingedenk der hoffentlich bald endgültig überstandenen viralen Insuffizienz seines schätzenswerten Bloggwarz würgt sich Commodore diese paar Beschwichtigungszeilen aus seinen vom Betriebsrat leicht blockierten Hirnwindungen, um nur ja nicht als faul dazustehn. Mit einer Anrufung des Tagesheiligen möge dieser Blog versöhnlich enden: &lt;em&gt;Lieber heil´ger Ferdinand / reiche dem Bloggi deine Hand / geleite ihn durchs weite Land / von Nussdorf bis nach Samarkand / Ich selbst paniere mich mit Sand / an Hellas´ heißem Meeresstrand &lt;/em&gt;(=Urlaub in Kos vom St.Dietrichs-Tag bis zum hl.Waldemar) ...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4702637475296277408-2619817649750823798?l=bunker-elegien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/feeds/2619817649750823798/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4702637475296277408&amp;postID=2619817649750823798' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/2619817649750823798'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/2619817649750823798'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/2007/06/immer-weniger.html' title='Immer Weniger'/><author><name>Bunker-Elegien</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08451600198593200810</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_RhBEyEtZ_X4/S5UL1YIt8GI/AAAAAAAAAAM/OspRI-mHrWA/S220/Kopie+von+PC090307.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4702637475296277408.post-7346960453123348496</id><published>2007-05-08T00:30:00.000-07:00</published><updated>2007-05-08T00:36:07.430-07:00</updated><title type='text'>Tschechen, Slowaken &amp; Franzosen haben heute frei</title><content type='html'>Heute vor 35 Jahren trat Jakob Maria Seliger, dieser begnadete Misanthrop, der Kilchberger Gruppe bei. Hier seine vom Frühling inspirierte Einstandsetüde DER MENSCH – DIE KRONE DER SCHÖPFUNG (Anm. des Commodore: = das meistgelesene Kleinformat der Schöpfung) : „Alles blühet und stinket. Insbesondere die Akazien im Stadtpark sondern einen Duft ab, der mich an die Desinfektion der Züricher Hauptbahnhofslatrine gemahnt. Sich miteinander aufs Unkontrollierteste vermengende Aromen verwirren die Chronistennase. Der Frühling ist eine Zumutung. Zum Glück ist er nicht ewig, wie etwa auf dem kanarischen Archipel, Madeira und auf den Azoren“. Der Mensch, die Krone der Schöpfung. Naja, Humor muss sein. JMS beendet seine Etüde übrigens wiefolgt: „Die Krone der Schöpfung hält sich für attraktiv und ist dabei ein Ausbund an Hässlichkeit. Eine Missgeburt, die eitel ist und dumm. Die ganze Schöpfung letztlich ein einziger Flop…“. Der gute Cioran nennt sie gar "den ersten Sabotageakt"! Bunkergrüße an Abendgebet &amp;amp; Chief Birke-die-auf-Tannenwipfel-klettert. Euer Commodore.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4702637475296277408-7346960453123348496?l=bunker-elegien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/feeds/7346960453123348496/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4702637475296277408&amp;postID=7346960453123348496' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/7346960453123348496'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/7346960453123348496'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/2007/05/tschechen-slowaken-franzosen-haben.html' title='Tschechen, Slowaken &amp; Franzosen haben heute frei'/><author><name>Bunker-Elegien</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08451600198593200810</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_RhBEyEtZ_X4/S5UL1YIt8GI/AAAAAAAAAAM/OspRI-mHrWA/S220/Kopie+von+PC090307.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4702637475296277408.post-6195137433987020791</id><published>2007-04-24T00:33:00.000-07:00</published><updated>2007-04-24T01:09:25.264-07:00</updated><title type='text'>Sankt Wilfrid</title><content type='html'>Wiedermal einen Satz geträumt, dazu noch zu Haydn-Klängen. Nur hieß es statt "Abend wird es wieder / über Wald &amp; Feld" &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Morgen gibt es nimmer / keiner wacht mehr auf ...&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; Da bin ich dann natürlich ganz schnell aufgestanden, ins Bad gerannt, dabei über die nicht vorhandene Schwelle gestolpert &amp;amp; habe vor dem Spiegel den Wangenkneiftest gemacht - Wieder nichts, immer noch flackert die Funse meiner lux vitae. Alles wie immer. Schreckliche Geräusche aus dem Radio. Schrecklicher Körper unter der Dusche, das Wasser entweder zu kalt oder zu heiß. Bei mir ist einfach jede Dusche eine Wechseldusche. Dann ab mit Beaverdog in den Olympiapark, in dessen Hundezone ich mich mit dem Tag anzufreunden begann (eine Freundschaft, die sich in dessen Verlauf als enttäuschend herausstellen sollte). Endlich treibt die weiße Platane, die immer so tot aussah, endlich treibt sie aus, diese monumentale Vogel- &amp; Eichhörnchenscheuche. Rötlich ihre Triebe, ein bißchen wie alte Blutstropfen, während nebenan in der kleinen Kastanie schon längst das Kerzenlicht in voller Pracht loht. Die Akazie hinter dem Tütenspender ("Gackerl-Sackerl") tut sich auch noch schwer mit dem Grünen. Dafür erkor eine Zecke Beaverdog als Wirtstier aus. Sie kam aber nur zu einem Blitzachterl &amp; bezahlte die Zeche (=Zeckenzeche) mit dem Tod durch Kremieren, wobei mein Einwegfeuerzeug sein letztes Gas verhauchte, weshalb ich dann im Bunker den Betriebsrat um Feuer anschnorren musste. Da dieser jedoch Nichtraucher ist, sprang mein Chef, der Bauleiter Ing. F.,  wohltätig in die Bresche &amp; überließ mir leihweise sein Privatfeuerzeug, das ich mittlerweile leider verlegt habe. Das ist jedoch nicht besonders tragisch, weil der Betriebsrat dann doch ein Feuerzeug fand &amp; mir dieses schenkte, weil er, wie wir ja wissen, Nichtraucher ist. Das wars für heute, am Tag des hl. Wilfrid, der möglicherweise im 7. nachchristlichen Jahrhundert lebte &amp;amp; Bischof von York war, bis er vom hl. Theodorus aus dem Amte gemobbt wurde.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4702637475296277408-6195137433987020791?l=bunker-elegien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/feeds/6195137433987020791/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4702637475296277408&amp;postID=6195137433987020791' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/6195137433987020791'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/6195137433987020791'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/2007/04/sankt-wilfrid.html' title='Sankt Wilfrid'/><author><name>Bunker-Elegien</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08451600198593200810</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_RhBEyEtZ_X4/S5UL1YIt8GI/AAAAAAAAAAM/OspRI-mHrWA/S220/Kopie+von+PC090307.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4702637475296277408.post-928906688010195694</id><published>2007-03-29T00:33:00.000-07:00</published><updated>2007-03-29T00:36:58.651-07:00</updated><title type='text'>4x107 = 428 €</title><content type='html'>Si est voluntas tua me hoc traducere, apere tuam borsam et solve primum partem raudusculi expectandi. Quattuor horae constant usitata summa.&lt;br /&gt;Salve Bloggi, Commodor tuus!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4702637475296277408-928906688010195694?l=bunker-elegien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/feeds/928906688010195694/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4702637475296277408&amp;postID=928906688010195694' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/928906688010195694'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/928906688010195694'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/2007/03/4x107-428.html' title='4x107 = 428 €'/><author><name>Bunker-Elegien</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08451600198593200810</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_RhBEyEtZ_X4/S5UL1YIt8GI/AAAAAAAAAAM/OspRI-mHrWA/S220/Kopie+von+PC090307.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4702637475296277408.post-444990304647757750</id><published>2007-03-25T23:14:00.000-07:00</published><updated>2007-03-26T00:29:56.599-07:00</updated><title type='text'>Über Apitifs, Digestifs &amp; Impitifs</title><content type='html'>Die heilige Larissa (das ist heute) trank vor dem Essen immer gerne einen Aperiti&lt;strong&gt;f &lt;/strong&gt;&amp; hinterher für gewöhnlich einen Digesti&lt;strong&gt;f. &lt;/strong&gt;Vor dem Aperiti&lt;strong&gt;f &lt;/strong&gt;(neudeutsch &lt;em&gt;Apitif) &lt;/em&gt;bzw. nach dem Digesti&lt;strong&gt;f &lt;/strong&gt;war ausreichend Platz für Imperati&lt;strong&gt;f&lt;/strong&gt;s (neudeutsch &lt;em&gt;Impitif)&lt;/em&gt;, am liebsten hatte sie die kategorischen. Eine Imperati&lt;strong&gt;f&lt;/strong&gt;abhängigkeit war die logische Folge. Da Commodores Bloggwart neulich Interesse an der kategorischen Imperati&lt;strong&gt;f&lt;/strong&gt;rezeptur kund getan hatte &amp;amp; Bloggwarts Commodore sich nicht lumpen läßt, wenn es um die Interessen seines Bloggwarts geht, hier das Rezept in der commodoretypischen delphischen Verschlüsselung (wobei jedoch nicht die gute Pythia seine Muse war, sondern die berühmte Kellertheaterdiva Ruth Weniger, die wiederum Kant zitierte, &amp; zwar, als dieser gerade Vergil zitierte):&lt;br /&gt;"Gib dem Unglück nicht nach, sondern trete ihm umso mutiger entgegen!"&lt;br /&gt;Der gute Immanuel mixte daraus seinen ka(n)tegorischen Impitif, der da lautet:&lt;br /&gt;"Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten können".&lt;br /&gt;Beachte hier bitte die Befehlsform am Anfang des Satzes, aus der irgendwann infolge Konsonantenverschiebung, also möglicherweise auf Grund eines simplen Tippfehlers, der Name eines berühmten Schriftstellers entstand - "Handke so, dass die Maxime..." etcetc. Das neue Verb hieße dann &lt;em&gt;handken - handkte - gehandkt &lt;/em&gt;&amp;amp; ist ähnlich schwierig zu konjugieren wie &lt;em&gt;röntgen - röntgte - geröntgt.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Laß dir den Impiti&lt;strong&gt;f&lt;/strong&gt; gut munden. Wohl bekomms!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4702637475296277408-444990304647757750?l=bunker-elegien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/feeds/444990304647757750/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4702637475296277408&amp;postID=444990304647757750' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/444990304647757750'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/444990304647757750'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/2007/03/ber-apitifs-digestifs-imitifs.html' title='Über Apitifs, Digestifs &amp; Impitifs'/><author><name>Bunker-Elegien</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08451600198593200810</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_RhBEyEtZ_X4/S5UL1YIt8GI/AAAAAAAAAAM/OspRI-mHrWA/S220/Kopie+von+PC090307.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4702637475296277408.post-8576169912432736588</id><published>2007-03-21T00:15:00.000-07:00</published><updated>2007-03-21T01:11:20.306-07:00</updated><title type='text'>Über Platanen, Pheromone &amp; Laurie Anderson´s Omi</title><content type='html'>Sonntags, am St.-Eduard-Tag, entschloß ich mich zum Erstellen eines neuen Blogs am folgenden Tag, jenem des hl. Josefs übrigens, kam aber ebensowenig dazu wie am darauf folgenden Tag, dem St.-Wolframs-Tag. Heute ist hl. Alex &amp; es ist soweit, liebe Freunde aus dem südlichen Grenzlande, die ihr mich schon der Trägheit geziehen habt! Zu St. Eduard inspirierte mich (wie eigentlich jeden Morgen um 6) der Anblick der riesigen weißen Platane in der Hundezone des Olympiaparks. Sie verliert im Herbst als letzter Baum ihre Blätter &amp;amp; treibt im Frühling erst aus, wenn das frische Grün ringsum schon anfängt wie fauliger Kochsalat auszusehen. Die Leute glauben deshalb, der gute Baum sei abgestorben. Außer Snoopy &amp; mir kein weiterer Warmblüter im Olympiapark, der so heißt, weil in einem der angrenzenden Wohnblöcke (-blögge?) das Olympiakino untergebracht war, das vor Jahrzehnten einer BILLA Platz machen musste. Es war ruhig &amp;amp; windstill, sodass man den Harnstrahl meines Terriers plätschern hören konnte (Eau terriere). Der Kondensstreifen eines Jets schien geradewegs aus dem kahlen Geäst meiner Platane herauszuwachsen &amp; zog sich schließlich lautlos (so hoch flog der Flieger; oder es war einfach Superman, der einen Furz ließ) über den stahlblauen Himmel in Richtung Breitensee. Commodore war ergriffen, sackte Snoopys Häufchen, von dem sich dieser hinter dem Platanenstamm gelöst hatte, in ein geschmeidiges Plastikgebinde &amp; warf es aus gut 4 1/2 m Entfernung zielsicher in einen Mistkübel. Das ergab ein signifikantes Geräusch, das nebst Snoopys Gepinkle das einzige Geräusch dieses Sonntagmorgens war... Als der Commodore diese Impression zu St.Wolfram in seinem Bunker endlich Blog werden lassen wollte, rief ihn sein Bloggwart an... Der Anruf erfolgte unmittelbar nach einem Arbeitsunfall im Breitenseer Bunker. Kollege D., der nur eine Spur besser deutsch spricht als der Commodore türkisch, hatte sich beim Reparieren einer Doppelleiter, der eine Sprosse gefehlt hatte, mit der Bogensäge brutal in die linke Daumenwurzel gesägt - ein 3 bis 4cm langer, aufklaffender Schnitt, aus welchem -oh Wunder- kein Blut sprudelte (dem hl. Wolfram sei Dank!). Während ich D.´s Wunde fachgerecht versorgte, erzählte mir dieser von ähnlichen Malheurs, die ihm passiert seien &amp; zeigte mir die dazugehörigen Narben. "Immer tief reinschneiden mit Flex oder Trennscheibe , aber nie nix Blut. Erst später. Dann viel Blut. Aber dick", sagte D. fröhlich, belud unseren LKW &amp;amp; fuhr auf unsere Baustelle beim Eier-Huber in Ottakring. Von diesem Vorfall beeindruckt, setzte ich auch meinen Bloggwart darüber in Kenntnis, der entsprechend seiner analytischen Art natürlich gleich pseudowissenschaftlich erklärte, warum D. nicht gleich geblutet hatte. Wenn jemand ein langsamer Denker sei, führte er aus, dann fließe auch das Blut langsamer. Schnelldenker würden demnach auch schnell bluten. Das liege daran, dass die Denkpheromone beschleunigt seien, "falls du überhaupt weißt, was das ist - Pheromone", ätzte er ins Telefon &amp; lieferte mir promptest die Definition. "Ein Pheromon is a klans Dings, wo ma gonz narrisch wird, wamma a Weibal riacht", sagte er. Nach kurzer Debatte einigten wir uns darauf, dass Pheromone quasi der Zündstoff für sexuelle Übergriffe seien. Bevor mein Bloggwart auflegte, weil ihn ein Fahrgast beanspruchte, informierte er mich noch über den ursprünglichen Grund seines Anrufs: wir hatten nämlich den Jahrestag unseres Kennenlernens zu feiern verabsäumt. Das war damals im Englisch-Fortgeschrittenen-Kurs des ABC-Instituts in der Mariannengasse gewesen, als ich in den Pausen immer draußen am Gehsteig Zigarette rauchend auf &amp;amp; ab gegangen war, von ihm durchs Fenster beobachtet &amp;amp; ihn an die Großmutter von Laurie Anderson erinnernd, der sie in einer Ballade ein Denkmal gesetzt hatte. Soweit der St.Alex-Blog. Bin schon neugierig auf Bloggies Kommentar.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4702637475296277408-8576169912432736588?l=bunker-elegien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/feeds/8576169912432736588/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4702637475296277408&amp;postID=8576169912432736588' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/8576169912432736588'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/8576169912432736588'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/2007/03/ber-platanen-pheromone-laurie-andersons.html' title='Über Platanen, Pheromone &amp; Laurie Anderson´s Omi'/><author><name>Bunker-Elegien</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08451600198593200810</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_RhBEyEtZ_X4/S5UL1YIt8GI/AAAAAAAAAAM/OspRI-mHrWA/S220/Kopie+von+PC090307.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4702637475296277408.post-8713105996247448395</id><published>2007-01-24T00:12:00.000-08:00</published><updated>2007-01-24T01:13:25.186-08:00</updated><title type='text'>His master´s voice</title><content type='html'>Dienstag, 23. Januar 2007&lt;br /&gt;&lt;a name="3459758077981172240"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://bunker-elegien-schneiteszusthartmut.blogspot.com/2007/01/his-masters-voice.html"&gt;His master´s voice...&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;... ist eine bruitistische Etüde in beliebig vielen Sätzen für einen Hund, einen Ast, zwei Werfer, eine Mischmaschine, zwei Schiebetruhen, eine Gasflasche, jeweils leer, &amp; zwei Ständer mit Halteverbotstafeln, zu spielen in einem geschlossenen Raum mit spezieller Akustik. Aus 10m Entfernung wird von einem der beiden Werfer der Ast in die Tiefe des Raumes geschleudert, wo sich Mischmaschine, Schiebetruhen, Gasflasche &amp;amp; Halteverbotstafeln befinden. Der Ast sollte eines der angeführten Objekte treffen &amp; von da auf die anderen aufprallen, wobei bis zu sieben verschiedene Töne in einer zufälligen Reihenfolge erzeugt werden. Sobald der Ast eine ruhende Stellung eingenommen hat, wird er vom Hund zu den Werfern apportiert. Die Werfer wechseln einander beim Musizieren ab, was einen besonderen Reiz hat, weil ja jeder eine individuelle Astwurftechnik hat, &amp;amp; unterschiedliche Wurfparabeln erzeugen natürlich eine überaus abwechslungsreiche Klangpalette. Zudem hängt auch viel davon ab, welches der Objekte zuerst getroffen wird bzw. auf welches weitere Objekt der Ast danach prallt etc. Die Welturaufführung von "His master´s voice" fand Anfang Jänner in einem Breitenseer Bunker statt. Die Werfer waren der Commodore &amp; sein Bloggwart, in der Rolle des apportierenden Hundes brillierte Mr. Snörp-Beaverdog, ein kunstsinniger Terrier. Als Wurfinstrument diente den Ausführenden ein hohles Hollerholz, von Mr. Snörp-Beaverdog zu diesem Zweck unmittelbar vor der Performance aus der Hundezone hinter dem Penzinger Friedhof angeschleppt. "His master´s voice" umfasste bei der Premiere 15 Sätze. Mr. Snörp-Beaverdog war danach ziemlich müde. Bloggwart &amp;amp; Commodore leiden heute noch am Tennisarmsyndrom. Man muss leiden können für die Kunst!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4702637475296277408-8713105996247448395?l=bunker-elegien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/feeds/8713105996247448395/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4702637475296277408&amp;postID=8713105996247448395' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/8713105996247448395'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/8713105996247448395'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/2007/01/dienstag-23.html' title='His master´s voice'/><author><name>Bunker-Elegien</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08451600198593200810</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_RhBEyEtZ_X4/S5UL1YIt8GI/AAAAAAAAAAM/OspRI-mHrWA/S220/Kopie+von+PC090307.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4702637475296277408.post-7797064328633459917</id><published>2007-01-23T00:34:00.000-08:00</published><updated>2007-01-23T00:40:39.384-08:00</updated><title type='text'>Schneit es zu St. Hartmut, ...</title><content type='html'>&lt;em&gt;... wird´s erst zu Ostern wieder gut.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Dieser von der Zlöbl-Urli überlieferten altpinzgauer Bauernregel schließe ich mich gerne mit mindestens ebenso anspruchvollen Versen an:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Mit fetten Flocken&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;fällt nasser Schnee&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;herab auf Breitensee.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Wie kriege ich jetzt meine Socken&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;in diesem Bunker wieder trocken?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Die Übersetzung dieses Gedichts ins Mittelpinzgauerische überlasse ich gerne meinem hochverehrten Bloggwart.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4702637475296277408-7797064328633459917?l=bunker-elegien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/feeds/7797064328633459917/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4702637475296277408&amp;postID=7797064328633459917' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/7797064328633459917'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/7797064328633459917'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/2007/01/schneit-es-zu-st-hartmut.html' title='Schneit es zu St. Hartmut, ...'/><author><name>Bunker-Elegien</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08451600198593200810</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_RhBEyEtZ_X4/S5UL1YIt8GI/AAAAAAAAAAM/OspRI-mHrWA/S220/Kopie+von+PC090307.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4702637475296277408.post-2613325383050259007</id><published>2006-12-19T02:20:00.000-08:00</published><updated>2007-02-08T02:37:03.855-08:00</updated><title type='text'>Sterbetraining</title><content type='html'>Wenn man vorm laufenden Fernseher einzunicken droht, die Sendung aber zu Ende sehen möchte oder vor anderen nicht den Eindruck erwecken möchte einzuschlafen, bevor noch die Nacht hereingebrochen ist, dann kämpft man mit aller Gewalt gegen den Schlaf an, will nicht loslassen (obwohl Schlaf zumeist die ideale Alternative zum TV-Programm bietet). Sollte man Morpheus nun tatsächlich besiegen, handelt es sich um einen Pyrrhussieg. Man hat gar nichts davon. Besser man nutzt seine Müdigkeit sportlich, als eine Art Sterbetraining. Schließlich wollen wir dereinst, wenn es soweit ist &amp; das letzte Sandkorn lautlos durch die Wespentaille der Sanduhr gerieselt ist, sanft entschlafen. Dazu muss man aber das Loslassen geübt haben. Das Fernsehen leistet uns dabei hilfreiche Dienste. Während ich das tippe, sitzt Snoopy auf meinem Schoß &amp;amp; wärmt meine Eier (es ist winters immer unangenehm feuchtkalt in meinem Bunker), läutet das Telefon... Mein Blogwart, der Taxifahrer ist, beschenkt mich mit einem Zitat aus dem Mund eines Fahrgastes. "Ich wünsch den Politikern, dass sie zu Weihnachten aus den Nasenlöchern scheißen". Sagte die ältliche Dame, nachdem man ihr für die Reparatur ihrer Zahnprothese € 57 abgenommen hatte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4702637475296277408-2613325383050259007?l=bunker-elegien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/feeds/2613325383050259007/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4702637475296277408&amp;postID=2613325383050259007' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/2613325383050259007'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/2613325383050259007'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/2006/12/sterbetraining.html' title='Sterbetraining'/><author><name>Bunker-Elegien</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08451600198593200810</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_RhBEyEtZ_X4/S5UL1YIt8GI/AAAAAAAAAAM/OspRI-mHrWA/S220/Kopie+von+PC090307.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4702637475296277408.post-1486285265419615476</id><published>2006-12-17T22:47:00.000-08:00</published><updated>2006-12-17T23:07:50.198-08:00</updated><title type='text'>Heiliger Wunibald</title><content type='html'>Heute morgen keine tote Ratte in Breitensee, dafür ein Paar hellbrauner Herrenhalbschuhe ohne Schnürsenkel (Wunibalds Schuhe?) &amp; eingangs der Dreyhausenstrasse eine einzelne schwarze Socke (Wunibald levitiert mal wieder, wenn auch nicht ganz so bloßfüßig wie sonst immer). Vor der Treppe zum Bunker hinunter diesmal nur eine leere Lackdose (letzten Monat waren es Erbrochenes, eine Urinlacke, Hundekot, ein kaputter PC-Bildschirm, ein Wecken schimmeliges Mischbrot &amp;amp; zwei vergammelte schwarze Kunstlederfauteuils. Morgens um 4 aufgewacht, weil der Vorhang nicht ganz zu war (Mondlicht), &amp; sofort einen dummen Satz gedacht: &lt;em&gt;Erwachsen-Sein bedeutet, dass man alle seine Instinkte &amp;amp; Talente einer Tradition unterordnet, dass man dann jemand ist, der schon einmal gewesen ist, &amp; zwar jemand, der selbst schon jemand anderer gewesen ist, &amp;amp; Erwachsen-Werden - der schmerzhafte Abstieg in dieses Verderben. &lt;/em&gt;Daraufhin nicht mehr so richtig einschlafen können. Snoopy geht es gut. Schweren Herzens habe ich ihn seiner Sitterin übergeben. Bin dann mit einem Papiersack mit dem Aufdruck &lt;em&gt;Altwiener Ostermarkt&lt;/em&gt; in die S-Bahn eingestiegen &amp; in meinen Bunker gefahren. In 6 Tagen ist Heilig Abend. &lt;em&gt; &lt;strong&gt;  &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4702637475296277408-1486285265419615476?l=bunker-elegien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/feeds/1486285265419615476/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4702637475296277408&amp;postID=1486285265419615476' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/1486285265419615476'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/1486285265419615476'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/2006/12/heiliger-wunibald.html' title='Heiliger Wunibald'/><author><name>Bunker-Elegien</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08451600198593200810</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_RhBEyEtZ_X4/S5UL1YIt8GI/AAAAAAAAAAM/OspRI-mHrWA/S220/Kopie+von+PC090307.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4702637475296277408.post-8395810736464124770</id><published>2006-12-16T02:40:00.000-08:00</published><updated>2006-12-16T02:46:12.746-08:00</updated><title type='text'>Willkommen, du, der nicht mehr so hinterm Mond</title><content type='html'>Servus Örnie,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mit dem Schritt in DIESES Medium verläßt du ein wenig den Bereich hinterm Mond - was natürlich nichts an deiner sonstigen Einstellung, hinterm Mond leben zu wollen, ändert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heiße dich daher herzlich willkommen in der Erweiterung deiner Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Öndreas&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4702637475296277408-8395810736464124770?l=bunker-elegien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/feeds/8395810736464124770/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4702637475296277408&amp;postID=8395810736464124770' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/8395810736464124770'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4702637475296277408/posts/default/8395810736464124770'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bunker-elegien.blogspot.com/2006/12/willkommen-du-der-nicht-mehr-so-hinterm.html' title='Willkommen, du, der nicht mehr so hinterm Mond'/><author><name>Bunker-Elegien</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08451600198593200810</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_RhBEyEtZ_X4/S5UL1YIt8GI/AAAAAAAAAAM/OspRI-mHrWA/S220/Kopie+von+PC090307.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry></feed>
